Warum ist die Reinigung wichtig?
Werden In-Ear-Kopfhörer oder Over-Ear-Polster nicht gereinigt, setzen sich die feinen akustischen Lautsprechergitter mit der Zeit zu. Die Folge: Der Klang wird leiser und unausgewogener, und man neigt dazu, die Lautstärke immer höher zu drehen. Zudem bildet der Mix aus Körperwärme, Hautfett und Schweiß einen Nährboden für Bakterien.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für In-Ears
- Silikonaufsätze abnehmen: Ziehen Sie die weichen Passstücke vorsichtig vom Hörer ab. Diese können separat in lauwarmem Wasser mit einem Tropfen milder Seife gewaschen werden. Wichtig: Erst wieder aufstecken, wenn sie vollständig getrocknet sind!
- Akustikgitter trocken abbürsten: Halten Sie den Ohrhörer mit dem Gitter nach unten (damit gelöster Staub herausfällt) und bürsten Sie das Gitter sanft mit einer weichen, trockenen Zahnbürste oder einem Pinsel ab.
- Gehäuse abwischen: Wischen Sie die Kunststoff- oder Metalloberflächen mit einem leicht angefeuchteten (nicht nassen!) Mikrofasertuch ab.
- Ladecase nicht vergessen: Säubern Sie die Ladeschächte im Case mit einem trockenen Wattestäbchen, um Staub von den Ladekontakten zu entfernen.
- Niemals unter fließendes Wasser halten: Auch wenn Ohrhörer als „spritzwassergeschützt“ beworben werden, sind sie nicht für Hochdruck-Wasserstrahlen ausgelegt.
- Keine Nadeln oder Büroklammern: Metallische Spitzen können die feinen Schutzmembranen durchstoßen und die Treiber zerstören.
- Kein reines Aceton oder scharfe Lösungsmittel: Diese greifen Kunststoffe und Klebeverbindungen an.
Over-Ear-Kopfhörer pflegen
Bei Bügelkopfhörern sollten die Ohrpolster regelmäßig mit einem trockenen Tuch von Schweiß befreit werden. Bei Polstern aus Kunstleder verhindert regelmäßiges Abwischen ein vorzeitiges Verspröden und Reißen des Materials. Viele Hersteller bieten zudem austauschbare Ersatzpolster an.